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The Barons of Leonrod – Royal Chamberlain, Lord Steward, Anti-Nazi Resistance Fighter

(179 Lots)
by Hermann Historica GmbH
  • March 15, 2019, 1:00 PM CET Live Auction
  • Munich, Germany
  • Phone: +49 89 54726490
  • Email: Hermann Historica GmbH
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    Auction Description for Hermann Historica GmbH: The Barons of Leonrod – Royal Chamberlain, Lord Steward, Anti-Nazi Resistance Fighter

    Conditions of Sale

    Allgemeine Versteigerungsbedingungen
    1. Die Firma Hermann Historica GmbH (im folgenden Versteigerer genannt) führt die Versteigerung als Vermittler im fremden Namen und auf fremde Rechnung, als Kommissionär im eigenen Namen und auf fremde Rechnung, oder im eigenen Namen auf eigene Rechnung durch. Die Versteigerungen können innerhalb oder außerhalb der Geschäftsräume von Hermann Historica durchgeführt werden, entweder per Internet, per Telefon oder mit Hilfe jedweder anderer digitaler oder elektronischer Medien, insbesondere über die elektronische(n) Auktionsplattform(en).

    2. Die Katalogbeschreibungen wie auch mündlich abgegebene Erklärungen sind bzw. beinhalten keine Eigenschaftszusicherungen. Alle zur Versteigerung gelangenden Gegenstände werden als gebraucht angeboten. Sie können vor der Auktion besichtigt und geprüft werden. Die Versteigerung der Auktionslose erfolgt in dem Zustand, in dem sie sich befinden, ohne Gewähr und Haftung für offene oder versteckte Mängel. Nach dem Zuschlag können Beanstandungen, gleich welcher Art, nicht mehr berücksichtigt werden.

    3. Alle Kaufaufträge jedweder Natur, seien sie schriftlich, telefonisch, per Email oder Fax sowie über die elektronische Auktionsplattform, werden vom Versteigerer gewissenhaft, aber ohne Gewähr ausgeführt. Der Versteigerer behält sich das Recht vor, Kaufaufträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen bzw. nicht zu berücksichtigen. Beim schriftlichen Bieten ist ein Höchstgebot abzugeben, das vom Versteigerer jedoch nur soweit in Anspruch genommen wird, als dies zur Überbietung anderer Gebote um eine Steigerungsstufe (rund 5 %) erforderlich ist. Über Aufträge mit gleich hohen Geboten entscheidet das Los. Telefonbieter werden vor Aufruf der gewünschten Position angerufen, wenn hierzu rechtzeitig ein schriftlicher Auftrag mit einem Gebot von mindestens dem Startpreis für das Los vorliegt. Auf Objekte mit einem Startpreis von unter € 1.000 ist nur in Ausnahmefällen telefonisches Bieten möglich. Eine Haftung für Übertragungsfehler oder für das Zustandekommen der Telefonverbindung kann nicht übernommen werden. Bei Durchführung einer Auktion über die elektronische Auktionsplattform werden Gebote durch Eingabe des Gebotsbetrages bzw. die Bestätigung des jeweiligen Gebotsvorschlages durch die elektronische Auktionsplattform und Drücken der "Bieten"-Taste abgegeben. Die Auktionsdurchführung im übrigen entspricht der klassischen Auktion, insbesondere wird der Zuschlag durch den Auktionator erteilt. Der Versteigerer schließt jede Haftung für Folgeschäden oder entgangenen Gewinn durch das Nichtzustandekommen eines Kaufauftrages aus, sofern dieses Nichtzustandekommen von einem Mitarbeiter des Versteigerers vorsätzlich verschuldet wurde. Der Versteigerer kann Aufträge, die weder den Gegenstand noch die Höhe des Gebotes eindeutig und zweifelsfrei erkennen lassen, nicht annehmen.

    4. Der Versteigerer hat das Recht, Lose zu vereinigen, zu trennen, auszulassen, zurückzuziehen oder außerhalb der Reihenfolge auszubieten. Der Zuschlag wird erteilt, wenn nach dreimaligem Aufruf kein höheres Gebot abgegeben wird. Der Versteigerer kann sich den Zuschlag vorbehalten. Erfolgt ein Zuschlag unter Vorbehalt, so ist der Bieter vier Wochen an sein Gebot gebunden. Erhält er nicht innerhalb dieser Zeit den vorbehaltlosen Zuschlag, wird das Gebot hinfällig. Für das Wirksamwerden des Zuschlags genügt die schriftliche Rechnungsstellung an die vom Bieter genannte Adresse. Vorbehaltszuschläge erlöschen ohne Mitteilung oder Rückfrage beim Vorbehaltsbieter. Der Versteigerer kann den Zuschlag ohne Angabe von Gründen verweigern, so z. B. bei schriftlichen oder mündlichen Geboten von ihm unbekannten Bietern, wenn diese nicht vor der Versteigerung entsprechende Sicherheiten geleistet oder ausreichende Referenzen abgegeben haben; ferner bei Kunden, die sich in Abnahme- oder Zahlungsverzug befinden. Im Falle einer solchen Verweigerung des Zuschlags bleibt das unmittelbar darunter liegende Gebot verbindlich. Wenn mehrere Personen zugleich dasselbe Gebot abgeben und nach dreimaligem Aufruf kein höheres Gebot erfolgt, entscheidet das Los über den Zuschlag. Der Versteigerer ist befugt, den erteilten Zuschlag zurückzunehmen und den Zuschlag sofort zugunsten eines in seinem Ermessen stehenden, bestimmten Bieters zu wiederholen oder den Gegenstand neu anzubieten, wenn irrtümlich ein rechtzeitig abgegebenes höheres Gebot übersehen worden ist oder sonst Zweifel über den Zuschlag bestehen. Wenn ein Höchstbietender sein Gebot nicht gelten lassen will, so kann der Versteigerer diesem trotzdem den Zuschlag erteilen und die sich daraus ergebenden Rechte weiterverfolgen; er kann aber auch den Zuschlag auf das nächst niedrigere Gebot erteilen oder den Gegenstand neu aufrufen. Ein zunächst unverkauft gebliebenes Los kann im Verlauf des Auktionstages auf Bieterwunsch erneut aufgerufen und zugeschlagen oder in eine Auktion der elektronischen Auktionsplattform übernommen werden.

    5. Mit dem Zuschlag ist der Käufer verpflichtet, den Kaufpreis an den Versteigerer zu entrichten. Der Versteigerer ist vom Einlieferer ermächtigt, dessen Rechte aus dem Verkauf geltend zu machen. Jeder Bieter kauft im eigenen Namen und auf eigene Rechnung. Der Kaufpreis setzt sich zusammen aus dem Zuschlagsbetrag, einem Aufgeld von 25 % und - bei Versand durch den Versteigerer - den Kosten für Versicherung, Verpackung und Versand. Für den Fall, dass der Versteigerer als Vermittler agiert, beinhalten sowohl Aufgeld als auch die Kosten für Versicherung, Verpackung und Versand die gesetzliche Mehrwertsteuer. Für die Bestimmung des Zuschlagsbetrages ist das Versteigerungsprotokoll maßgebend. Der Kaufpreis ist sofort nach erfolgtem Zuschlag zur Zahlung in Euro fällig. Er ist grundsätzlich in bar zu entrichten. Auf die Identifizierungspflicht nach dem Geldwäschegesetz weist der Versteigerer ausdrücklich hin. Bei Überweisung oder Zahlung erfüllungshalber durch Scheck gilt die Schuld erst zu dem Zeitpunkt als erfüllt, wenn der Kaufpreis vollständig und unwiderruflich dem Konto des Versteigerers gutgeschrieben worden ist. Ausländische Sorten oder Devisen werden zudem nur mit dem Betrag der Valutastellung hereingenommen, den die Bank dem Konto des Versteigerers endgültig gutschreibt. Minderbeträge sind nachzuzahlen. Dies gilt auch für anfallende Scheck- und Bankgebühren. Bitte beachten Sie die jeweils anfallenden Gebühren bei Zahlung mit Kreditkarte. Der Bieter, der als Stellvertreter für einen anderen bietet, haftet neben diesem persönlich aus dem zustande gekommenen Vertrag. Dies gilt auch, wenn die Rechnung auf den Namen eines anderen Kunden ausgestellt wird. Davon ausgenommen ist der Versteigerer. Während oder unmittelbar nach der Auktion ausgestellte Rechnungen sind nur vorläufig und können, wenn fehlerhaft, später berichtigt werden. Sich daraus ergebende Differenzbeträge sind zu entrichten.

    6. Kommt der Käufer seinen Zahlungsverpflichtungen innerhalb der gesetzten Frist nicht nach, gerät er in Verzug. Der Rechnungsbetrag erhöht sich dadurch um eventuelle Mahn- und Inkassogebühren, mindestens jedoch um € 25. Gleichzeitig fallen Zinsen von 5 % über dem Basiszinssatz p.a. an. Kommt der Käufer seinen Zahlungsverpflichtungen trotz Mahnung nicht nach, so hat er den Verzugsschaden zu ersetzen. Macht der Versteigerer sein Recht auf Schadenersatz wegen Nichterfüllung gemäß § 326 BGB geltend, so ist er berechtigt, das Versteigerungslos bei Gelegenheit nochmals zu versteigern. Beim Zuschlag an einen anderen Käufer erlöschen alle Rechte des bisherigen Käufers. Bei einer Wiederversteigerung gilt der bisherige Käufer als Einlieferer und hat für die Tätigkeit des Versteigerers ein Abgeld von 20 % (inkl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer) bei Losen mit einem Zuschlagspreis von € 300 und darüber bzw. ein Abgeld von 30 % (inkl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer) bei Losen mit einem Zuschlagspreis unter € 300 sowie sämtliche mit der erneuten Versteigerung anfallenden zusätzlichen Kosten zu zahlen. Auf den Mehrerlös hat er keinen Anspruch. Ein bei einer neuen Versteigerung erzielter Erlös ist auf den Zeitpunkt des Zahlungseingangs oder der Gutschrift beim Versteigerer nach Maßgabe des § 367 BGB auf die Schadensersatzschuld zu verrechnen. Der Versteigerer ist darüber hinaus berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, wenn der Käufer trotz einer vom Versteigerer gesetzten angemessenen Frist den Kaufpreis nicht vollständig bezahlt und/oder innerhalb der vom Versteigerer gesetzten Frist die zugeschlagenen Gegenstände nicht abnimmt. Im Fall des Rücktritts ist der Versteigerer berechtigt, vom Käufer Schadenersatz wegen Nichterfüllung zu verlangen. Der Schadenersatzanspruch umfasst insbesondere die angefallenen Kommissionen. Der Versteigerer ist berechtigt, hierfür einen Betrag in Höhe von 45 % der Zuschlagsumme als pauschalen Schaden ohne weitere Nachweise zu verlangen. Darüber hinaus ist es dem Versteigerer gestattet, einen weiteren, insbesondere auch höheren als den pauschalierten Schaden nachzuweisen.

    7. Zugeschlagene Gegenstände sind am Tage des Zuschlags abzuholen. Bei Versteigerungen über die elektronische Auktionsplattform erfolgt der Versand nach vollständiger Zahlung des Zuschlagspreises zuzügl. der Versandkosten; eine Abholung kann individuell vereinbart werden, ohne dass sich der Gesamtkaufpreis verändert. Mit dem Zuschlag geht jedwede Gefahr bezüglich des Loses (z. B. Beschädigung etc.) auf den Käufer über. Die Auslieferung der zugeschlagenen Gegenstände erfolgt grundsätzlich nur gegen Bezahlung des Kaufpreises. Wird ein zugeschlagener Gegenstand gleichwohl vor Bezahlung des Kaufpreises herausgegeben, so steht die Eigentumsübertragung unter der aufschiebenden Bedingung der vollständigen Zahlung des Kaufpreises an den Versteigerer. Der Käufer ist keinesfalls zur Weiterveräußerung oder Verarbeitung der zugeschlagenen Gegenstände berechtigt. Werden die zugeschlagenen Gegenstände nicht abgeholt, so ist der Versteigerer nach seiner Wahl berechtigt, die ersteigerten Gegenstände bei sich oder einem Dritten einzulagern oder an den Käufer - auch per Nachnahme - zu versenden. Für den Fall der Einlagerung beim Versteigerer lagern die Gegenstände ab Zuschlag für Rechnung und auf Gefahr des Käufers. Die Lagergebühren betragen pro angefangenem Kalendermonat 0,7 % inkl. MwSt. vom Gesamtpreis der Ware. Die allfällige Einlagerung bei einem Dritten erfolgt auf Namen, Kosten und Gefahr des Käufers. Für genehmigungspflichtige Schusswaffen, die einer besonderen Verwahrungspflicht unterliegen, betragen die Lagergebühren pauschal € 10 pro Waffe pro Monat. Befindet sich der Käufer im Ausland und sind Importgenehmigungen vorzulegen, beginnt die Verrechnung von Lagergebühren erst mit dem Ablauf des dritten Monats nach Zuschlag. Werden ersteigerte Objekte nicht innerhalb von 12 Monaten und trotz zweimaliger Aufforderung zur Abholung abgeholt, ist der Versteigerer berechtigt, die Objekte auf Kosten und Gefahr des Käufers neuerlich der Versteigerung zuzuführen. In diesem Fall wird der Käufer wie ein Einlieferer betrachtet. Vom erzielten Erlös werden Einlieferergebühren, Zinsen, Lagerkosten und sonstige Spesen abgezogen. Im Falle des Versands erfolgt dieser ebenfalls auf Gefahr und Kosten des Käufers. Der Versteigerer versichert auf Kosten des Käufers die zu versendenden Gegenstände gegen die normalen Transportrisiken. Der Käufer ist verpflichtet, äußerlich erkennbare Beschädigungen an der Verpackung unverzüglich dem Transportunternehmen und dem Versteigerer zu melden. Mängel, die erst nach dem Auspacken erkennbar sind, müssen ebenfalls unverzüglich, spätestens nach einer Woche ab Lieferung dem Transportunternehmen und dem Versteigerer gemeldet werden. Bei Nichtbeachtung dieses Erfordernisses entfällt die Haftung.

    8. Den Schaden, der aus Übermittlungsfehlern, Missverständnissen und Irrtümern im telegrafischen, telefonischen, drahtlosen, fernschriftlichen oder elektronischen Verkehr mit den Bietern entsteht, trägt der Bieter, sofern der Schaden nicht vom Versteigerer oder seinen Erfüllungsgehilfen vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurde.

    9. Der Versteigerer behält sich vor, Personen ohne Angabe von Gründen von der Versteigerung auszuschließen, besonders solche, die während der Auktion Handel treiben, tauschen, störend hervortreten oder die in Abnahme- oder Zahlungsverzug stehen. Gleiches gilt für die als Voraussetzung für die Nutzung der elektronischen Auktionsplattform notwendige Registrierung.

    10. Sämtliche Bedingungen gelten sinngemäß auch für den Freiverkauf oder freihändige Nachverkäufe. Der Nachverkauf beginnt erst mit dem Ende des Tages, an dem das fragliche Los erstmals zum Aufruf gekommen ist.

    11. Der Käufer kann Forderungen gegen den Versteigerer nur mit Verbindlichkeiten in derselben Währung und nur insoweit aufrechnen, als seine Forderungen unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind.

    12. Die Geschäftsräume des Versteigerers sind für beide Teile Erfüllungsort, wenn der Käufer Vollkaufmann ist oder es sich bei ihm um eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt oder sich sein Wohnsitz außerhalb der Bundesrepublik Deutschland befindet. Für den Versteigerungsvertrag und alle aus der Geschäftsverbindung zwischen dem Versteigerer und dem Käufer resultierenden Rechte und Pflichten gilt ausschließlich die Anwendung von deutschem Recht als vereinbart. Das einheitliche Gesetz über den internationalen Kauf beweglicher Sachen und das einheitliche Gesetz über den Abschluss von internationalen Kaufverträgen über bewegliche Sachen sowie das UN-Kaufrecht (CISK) gelten nicht.

    13. Bei Verkäufen im eigenen Namen garantiert der Versteigerer die Richtigkeit seiner Angaben betreffend Ursprung, Alter, Epoche, Hersteller und Materialien des Objektes. Sollte sich binnen drei Jahren ab dem Tag des Zuschlags herausstellen, dass diese Angaben wesentlich unrichtig sind, kann der Käufer das Geschäft Zug um Zug rückabwickeln, vorausgesetzt, das Objekt befindet sich noch im unveränderten, zum Zeitpunkt des Kaufes bestehenden Zustand. Zweifel an den Angaben des Versteigerers sind unverzüglich bei Bekanntwerden geltend zu machen. Der Versteigerer behält sich vor, vor der Anerkennung derartiger Ansprüche die Angaben des Käufers einer eigenen wie auch einer Überprüfung durch einen Dritten zu unterziehen, und die Reklamation gegebenenfalls abzulehnen. Abgesehen von derartigen Ansprüchen betreffend den Charakter des Objektes beträgt die Gewährleistung gegenüber Endkunden im Sinne des Konsumentenschutzes 1 Jahr ab Kaufdatum.

    14. Für sämtliche gegenwärtige und zukünftige Ansprüche aus der Geschäftsverbindung mit Vollkaufleuten sowie für Ansprüche, die im Wege des Mahnverfahrens vom Versteigerer geltend gemacht werden, ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Versteigerers. Der gleiche Gerichtsstand gilt, wenn der Käufer keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat, nach Vertragsabschluss seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt aus dem Inland verlegt oder sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen - ausgenommen das Mahnverfahren - kann der Kläger wählen, ob er die Klage beim Amtsgericht oder Landgericht München I erheben will.

    15. Solange Kataloginhaber, Auktionsteilnehmer und Bieter sich nicht gegenteilig äußern, versichern sie, dass sie den Katalog und die darin abgebildeten Gegenstände aus der Zeit des Dritten Reiches nur zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken erwerben (§§ 86a, 86 Strafgesetzbuch). Der Versteigerer, seine Auktionatoren und Einlieferer bieten und geben diese Gegenstände nur unter diesen Voraussetzungen an bzw. ab.

    16. Für alle durch Hermann Historica veräußerten Objekte, die Materialien von bedrohten und geschützten Arten beinhalten, gilt folgendes: Für die Ausfuhr dieser Waren - einschließlich Elfenbein, Schildpatt, Krokodilleder, Rhinozeroshorn etc. - aus der EU und ihre Einfuhr in Nicht-EU-Länder ist eine Genehmigung der zuständigen Behörde sowohl des Ausfuhr- als auch des Einfuhrlandes erforderlich. Käufer, die Objekte mit Materialien bedrohter Arten in ein Land einführen möchten, das kein Mitglied der Europäischen Gemeinschaft ist, sollten vor Abgabe eines Gebots die jeweiligen Zollbestimmungen und Verordnungen prüfen. Auf Wunsch kann Hermann Historica das Ausfuhr-/Wiederausfuhrdokument vom Bundesamt für Naturschutz in Bonn gegen eine Bearbeitungsgebühr von € 150 je Los beantragen. Für die Einholung der Einfuhrgenehmigung ist ausschließlich der Käufer verantwortlich. Hermann Historica kann nicht gewährleisten, dass eine Ausfuhrgenehmigung erteilt wird. Die Bearbeitung kann bis zu sechs Monate in Anspruch nehmen. Als Orientierungshilfe seien folgende Beispiele unlängst beantragter Genehmigungen genannt: Rhinozeroshorn - keine deutschen Ausfuhrgenehmigungen für Nicht-EU-Länder; Elfenbein: Deutsche Ausfuhrgenehmigungen von Fall zu Fall. US-Import: Gewerbliche Importe sind generell nicht zulässig, Ausnahmen für nichtgewerbliche Importe sind möglich. Ist der Käufer nicht in der Lage, ein Objekt mit Materialien bedrohter oder geschützter Tier- und Pflanzenarten aus- oder einzuführen, so stellt dies keinen hinreichenden Grund für einen Rücktritt vom Kauf dar. Bitte beachten Sie vor Gebotsabgabe Ihre jeweiligen nationalen Importbestimmungen!

    17. Objekte, die gemäß EU-Verordnung Nr. 3911/92 vom 09.12.1992 als Kulturgut klassifiziert werden, benötigen eine Bescheinigung für den Export aus der EU. Betroffen ist je nach Alter und Wert eine Vielzahl von Objekten, so z. B. archäologische Gegenstände, die älter als 100 Jahre sind, unabhängig vom Wert. Schusswaffen, Alte Waffen, historische und militärische Objekte, die älter als 50 Jahre sind, benötigen in der Regel erst ab einem Wert über € 50.000 eine solche Bescheinigung, der Versand jüngerer Objekte ist uneingeschränkt möglich. Ausfuhrgenehmigungen können auf Wunsch von der Hermann Historica GmbH beantragt werden, die Kosten pro Objektgruppe betragen € 75, das Genehmigungsverfahren kann bis zu 6 Monate dauern.

    18. Orden und Ehrenzeichen der Bundesrepublik Deutschland und ihrer Bundesländer, ebenso wie deren Miniaturen, Bandstege, Knopflochschleifen und Bandschnallen, dürfen gemäß § 14 Abs. 3 Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen nur an Berechtigte abgegeben werden. Als Berechtigte gelten hierbei neben den Beliehenen auch alle diejenigen Personen, die im Besitz einer Sammelgenehmigung sind. Diese Sammelgenehmigung erteilt auf Anfrage die jeweils zuständige Behörde erteilt (die Zuständigkeit ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt). Die Erteilung einer solchen Genehmigung kann gemäß des Kommentars zum Gesetz von der zuständigen Behörde nur bei Vorliegen schwerwiegender Gründe verweigert werden. Mit Bestellung von Orden und Ehrenzeichen der Bundesrepublik und ihrer Bundesländer versichert der Kunde, im ordnungsgemäßen Besitz einer solchen Sammelgenehmigung zu sein. Nur unter diesen Voraussetzungen werden Bestellungen akzeptiert.

    19. Waffenbesitzkartenpflichtige Schusswaffen können an inländische Kunden nur gegen Vorlage des Personalausweises und der entsprechenden Erwerbsberechtigung ausgehändigt werden. Für die Anzeige gemäß § 34 WaffG. wird eine Gebühr von € 15 je Kaufauftrag fällig. Ausländische Kunden erhalten die von ihnen ersteigerten Objekte nur auf dem Versandweg, vorausgesetzt, die notwendigen in- und ausländischen Bewilligungen liegen vor. Der Versteigerer ist gerne bereit, gegen eine je nach Anzahl der ersteigerten Waffen gestaffelte Pauschalgebühr eine Ausfuhrbewilligung zu beantragen. Die Gebühr beträgt:
    Für Ausfuhren in EU-Länder: € 60 (1 - 5), € 90 (6 - 15), € 120 (16 - 25), € 200 (>25)
    Für Ausfuhren in Nicht-EU-Länder: € 90 (1 - 5), € 160 (6 - 15), € 220 (16 - 25), € 300 (>25)
    Werden zur Erteilung der Ausfuhrgenehmigung besondere Auflagen erteilt, deren Erfüllung mit zusätzlichen Gebühren und Aufwendungen verbunden ist, werden diese an den Kunden weiterverrechnet. Der rechtsverbindliche Zuschlag erfolgt ungeachtet des Vorhandenseins der entsprechenden Erwerbsberechtigung. Fehlt diese, haftet der Bieter für sein Gebot. Käufer mit Wohnsitz im Ausland sind für Einhaltung der Bestimmungen über Erwerb und Besitz von Waffen sowie von Kriegsmaterial an ihrem Wohnsitz selbst verantwortlich. Der Versteigerer übernimmt im Schadensfall keine Haftung. Eine Funktionsprüfung der Schusswaffen findet nicht statt, sie werden im beschriebenen Zustand als Sammlerwaffen verkauft, daher kann der Versteigerer weder für Funktion und Funktionssicherheit noch für die Treffgenauigkeit eine wie auch immer geartete Haftung übernehmen. Eine Gewährleistung ist insoweit ausgeschlossen. Der Versteigerer ist verpflichtet, Schusswaffen ohne gültigen Beschuss der zuständigen Behörde vorzulegen. Der Versteigerer ist dabei bemüht, einen allfällig von der Behörde vorgeschriebenen Beschuss bei wertvollen und/oder historisch bedeutsamen Waffen zu vermeiden und die Ausstellung einer Nichtbeschussbescheinigung zu erwirken. Die Kosten dafür wie auch für den Beschuss sind vom Einlieferer zu tragen. Der Versteigerer kann keine Haftung für Schäden übernehmen, die durch den Beschuss oder am Weg vom und zum Beschussamt entstehen. Siehe dazu auch unsere Einlieferbedingungen.

    20. Sollte eine der vorstehenden Bestimmungen ganz oder teilweise unwirksam sein, so ist sie durch eine Bestimmung zu ersetzen, die der Absicht der ungültigen Bestimmung am nächsten kommt. Die übrigen Bestimmungen bleiben davon unberührt.

    Special Terms
    This catalogue shows objects of contemporary German history in compliance with articles 86 and 86a of the German penal code, that outlaws "use of symbols of unconstitutional organizations" for means of propaganda. Access only for museums, archives and serious collectors.

    I accept the terms and conditions
    Shipping Terms
    Hermann Historica is pleased to ship purchased lots on behalf of absentee bidders.

    Importantly, absentee bidders should note that purchases made using our absentee bid form, by either telephone or in writing, that shipping instructions must be indicated by ticking the box on the bid form. In the absence of this instruction we will automatically assume that the buyer will require Hermann Historica to ship on his / her behalf. The standard shipping charge will cover the costs of packing and postage, together with insurance against loss or damage in transit only. These charges will be recorded on the buyer`s invoice (the insurance premium calculated at 1% of the aggregate purchase figure)

    If shipping costs are not recorded on the buyer´s invoice it means either that the buyer intends to collect purchases in person or that standard shipping is not possible. In the latter case this may be for reasons of the abnormal size, weight or fragility of the purchased property, it may also result from the specific application of legal requirements.

    In this instance we shall obtain a freight quotation on behalf of the buyer. Upon subsequent receipt of confirmed instructions Hermann Historica shall be pleased to proceed with shipping.



    Important

    Due to changed regulations it is unfortunately no longer possible to send any kind of firearms from Germany to foreign destinations by regular mail service. We will, if possible, organise international shipping through forwarding agents or specialised courier services, however, with the consequence of noticeably higher shipping costs.



    Information importante pour les expéditions

    En application de la nouvelle loi, nous sommes au regret de vous informer qu'il ne sera plus possible d'envoyer des armes à feu (incluyant les armes antiques) par la poste vers l'étranger. Toutefois, nous essayons d'organiser ces envois par entreprises de transport ou services courrier spécialisés, mais conséquemment les frais d'envoi seront sensiblement plus élevés.
    PICTURE INFORMATION
    For more and detailed picture see:
    www.hermann-historica.com
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Description: The extremely early breast star wrought in silver, in the large, non-faceted issue (de facto the same size as the Grand Commander) with spherical fin...
Condition Report: II -
Realized: €8200 Unverified

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Description: The faceted (cut by hand), silver star in the typical issue (no balls on the points) of "EDUARD QUELLHORST JUWELIER U. GOLDARBEITER MÜNCHEN" (older s...
Condition Report: I - II
Realized: €5200 Unverified

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Description: Klinge mit abgeflachtem Mittelgrat, die beidseitigen Trophäenätzungen und das Bandeau "In Treue fest", teils vergoldet auf gebläutem Grund. Herstelle...
Condition Report: II -
Realized: €800 Unverified

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Description: White silk with floral silver and sequin embroidery on the button placket, hem and cuffs, the silk buttons embellished with silver bullion, lined in ...
Condition Report: II +
Realized: €1000 Unverified

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Description: White silk with floral silver and sequin embroidery on the button placket, hem and cuffs, the silk buttons embellished with silver bullion, lined in ...
Condition Report: II
Realized: €0
Description: A chamberlain's key wrought of gilt bronze, finely chased and fire gilt, dating from the reign (1806-25) of Maximilian I Joseph of Bavaria. The bow s...
Condition Report: I - II
Realized: €1200 Unverified

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Description: The key made of gilt brass, re-chased and fire gilt, dating from the reign of Grand Duke Carl from 1811 to 1818. The shield surmounted by a Grand-Duc...
Condition Report: I - II
Realized: €1500 Unverified

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Description: A chamberlain's key wrought of gilt silver, dating from the reign of King Friedrich Wilhelm III from 1797 – 1840. Delicately re-chased and the edges ...
Condition Report: II
Realized: €1600 Unverified

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Description: The young king in the uniform of a Bavarian general, the mount inscribed (tr.) "Ludwig II King of Bavaria – photographed by J. Albert. Published by t...
Condition Report: II -
Realized: €1350 Unverified

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Description: (Tr.) "Dress coach of His Majesty King Ludwig II of Bavaria", photograph of the so-called "small dress coach" manufactured by the coachmaker to the R...
Condition Report: II -
Realized: €0
Description: "Therese Königin von Bayern", lithograph adapted from Julie Gräfin von Eglofstein, printed (tr.) "by Hanfstaengl in Munich", size of the picture 44.5...
Condition Report: II / II - III
Realized: €1200 Unverified

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Description: Privately purchased piece, the steel skull with brass trims, the brass comb with crowned cypher "L" on the obverse and black horse hair caterpillar. ...
Condition Report: II -
Realized: €1050 Unverified

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Description: Steel skull with brass trims and rivets, the comb with applied crowned cypher "L" on the obverse and lateral fish bladder décor. Chinscales on lion h...
Condition Report: II -
Realized: €2200 Unverified

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Description: Of gilt silver from the age of Prince Regent Luitpold/Ludwig and King Ludwig III, respectively, from 1886 on with the large Bavarian coat of arms hel...
Condition Report: I - II
Realized: €950 Unverified

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Description: Of fire-gilt (heavily oxidised) silver from the age of Prince Regent Luitpold/Ludwig and King Ludwig III, respectively, from 1886 on with the large B...
Condition Report: I - II / II -
Realized: €820 Unverified

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Description: The blade of triangular section with fullers on both sides, etched with hunting scenes on a gold background. Both sides inscribed with the dedication...
Condition Report: II +
Realized: €8600 Unverified

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Description: A bicorn of black mohair, the lateral silver bullion „star ribbon" with sequin embroideries surmounting the folded silver-blue Bavarian cockade, unde...
Condition Report: II
Realized: €1600 Unverified

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Description: The seven-part (separated) clasp with the Knight's Cross 1st Class (war decoration) of the Military Order of Merit and the Order of Louis honour cros...
Condition Report: II -
Realized: €0
Description: Öl auf Pappe, oben rechts bezeichnet "Meyer Felice 1900". Portrait in blauer Uniform mit Generalskragen und angelegtem Halskreuz des bayerischen Mili...
Condition Report: II - III
Realized: €300 Unverified

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Description: S/W-Druck auf Papier. Bruststück in Uniform mit angelegtem Ordensschmuck und Mantel, unten die eingedruckte Unterschrift des Dargestellten und die Sc...
Condition Report: II
Realized: €640 Unverified

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Description: Ledereinband mit Messingschließen, Fotos Carte-de-Visite (CDV) in den Maßen ca. 10 x 7 cm. Gesamt ca. 40 Aufnahmen um 1860-70. Dabei Kaiserin Elisabe...
Condition Report: II -
Realized: €360 Unverified

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Description: Ledereinband mit Messingschließen, Fotos Carte-de-Visite (CDV) in den Maßen ca. 10 x 7 cm. Gesamt ca. 120 Aufnahmen um 1860-70. Altersspuren.
Condition Report: II
Realized: €320 Unverified

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Description: Jew. Ledereinband mit vier von fünf Schließen, ein Album mit gravierten Wappen. Die Fotos Carte-de-Visite (CDV) in den Maßen ca. 10 x 7 cm, die Foto-...
Condition Report: II -
Realized: €500 Unverified

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Description: Gruppe Fotografien aus dem Leben des Franz L. v. Leonrod, dem Bischof von Eichstädt. Drei Ausgaben des Buches über das 25-jährige Bischofsjubiläum im...
Condition Report: II
Realized: €0
Description: The eight-rayed, silver star faceted by hand, in the flat design, the cross appliqué and inscription "IN TREU FEST" (Firm in Fidelity) in gold, ename...
Condition Report: II
Realized: €4000 Unverified

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